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Das Fehlen von fünf wichtigen Einflussfaktoren auf Gold

Die Goldpreise blieben auch am Donnerstag innerhalb einer engen Handelsspanne von 10 USD, wobei sie bei Eröffnung der New Yorker Aktienmärkte auf 1090 USD je Feinunze stiegen. Händler warten gespannt auf die US-Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft, die später heute veröffentlicht werden.

Zwischenzeitlich sank Rohöl um 1,5% und erreichte mit 44 USD je Barrel nun ein neues Sechsjahrestief.

„Es ist wahrscheinlich, dass die Goldpreise unter die 1000 USD-Marke fallen, nachdem die Fed ihre erste Zinsanhebung verkündet hat“, steht in einem Kommentar der französischen Investmentbank Natixis. Viele Analysten gehen davon aus, dass die US-Notenbank im September die Zinsen anheben wird.

Momentan sei schwer auszumachen, was in nächster Zeit die Preise noch unterstützen könnte, da momentan fünf elementare Einflussfaktoren gegen höhere Goldpreise sprechen, geben die Experten weiter zu bedenken. Damit gemeint sind die Investitionen von westlichen Anlegern in ETFs, die Nettonachfrage von den Zentralbanken, schwache Goldkäufe in Indien, das Ende der ultralockeren Geldpolitik in den USA und die nachlassende Nachfrage in China.

Mit Blick auf die spekulativen Positionen von Derivaten auf der US-Warenterminbörse Comex ist der Market-Maker Mitsui Global Precious jedoch der Meinung, dass es vermutlich neue, größere Verkaufspositionen bräuchte, um den Goldpreis noch weiter in den Keller sinken zu lassen.

„Auf der anderen Seite sieht es so aus, als ob der Einbruch auf rund 1080 USD kürzlich in erster Linie aufgrund von Gewinnmitnahmen und eher passiven institutionellen Käufern zustande gekommen wäre.“

Auch die physisch hinterlegte Goldmenge des SPDR Gold Trust schrumpfte um weitere 3 Tonnen und beträgt derzeit nur noch 668 Tonnen – die geringsten Bestände seit 7 Jahren.

„Alle Augen sind auf die US-Beschäftigtenzahlen gerichtet“, lautet der Kommentar der Schweizer, auf Edelmetall spezialisierte Finanzgesellschaft MKS. Und die in Kanada ansässige Bullionbank Scotia Mocatta erklärt, dass Gold mit 1086 USD weiterhin am unteren Ende der mehrjährigen Handelsspanne festhinge.

„Gold hat sich über der zuvor genannten Unterstützungsmarke von 1080 USD stabilisiert.“ So sehen es die Analysten der französischen Investmentbank Societe Generale.

„Allerdings wird jeder Aufschwung lediglich eine Kurskorrektur darstellen und nur von kurzer Dauer sein“, geben sie ferner mit Blick auf die Widerstandsmarke von 1093 USD zu bedenken.

BullionVault ist die führende physische Gold- und Silberbörse für Privatanleger mit mehr als 90.000 Benutzern in rund 175 Ländern. Gegründet wurde BullionVault in 2005, um Anlegern den Zugang zu professionellen Barren zu den besten Preisen zu ermöglichen. Aktuell halten BullionVault-Benutzer Gold, Silber und Platin im Wert von 3,1 Mrd. Euro, mehr als die meisten Zentralbanken der Welt.

BullionVault ist Vollmitglied des professionellen Londoner Goldmarktes, der London Bullion Market Association (LBMA). 2009 erhielt BullionVault den renommierten Unternehmenspreis Queen´s Award für seine Innovation, Privatpersonen Zugang zum professionellen Goldmarkt zu ermöglichen. Im April 2014 folgte der Queen’s Award für internationalen Handel. Aufgrund seines Services wurde BullionVault in 2014 von den Lesern der englischen Wirtschaftszeitschrift MoneyWeek zum besten Goldbroker gewählt.

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