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Goldanlagen steigen, Gewinnmitnahme geht zurück

Goldpreis verzeichnet neue Rekorde...

Im Juli gab es Daten BullionVaults zufolge mehr Käufer als Verkäufer, was das negative Investitionsverhalten des Vormonats wieder umkehrte, trotz des Rekordanstiegs des Goldpreises. Am 5. August wurde in Großbritannien ein neues Rekordhoch von £1213 verzeichnet, die Anlegernachfrage steigt weiterhin.

Auf BullionVault, der größten Edelmetallbörse stieg die Anzahl von Käufern und Neukunden um 21 % im Vergleich zum Vormonat.

Die Anzahl der Verkäufer im Juli um 30 % im Vergleich zu dem 3-Jahreshoch des Vormonats.

Das verhalf dem Gold-Investor-Index – einem einzigarten einzigartigen Einblick in die Stimmung von privaten Investoren bezüglich physischen Gold– zu einem Anstieg auf 52.6 im Vergleich zur Junimessung von 49.1, dem niedrigsten Wert, der seit fast 10 Jahren verzeichnet wurde.

Ein Messwert von 50 würde bedeuten, dass in dem Monat die Anzahl von Käufern und Verkäufern identisch war. Das Allzeithoch von 71.7 wurde im September 2011 erreicht.

Adrian Ash, director of research bei BullionVault.com, fügt hinzu:

"Es ist großartig zu beobachten, dass Anleger die zu niedrigeren Preisen gekauft haben nun von dem Preisanstieg 2019 profitieren und Ihre Bestände mindern. Da Gold diesen Sommer so gut abgeschnitten hat, ist es schwierig vorauszusagen, was den Preis wieder senken könnte.“

"Zentralbanken kaufen weiterhin viel Gold auf, Zinsraten sinken und eine weitere Abschwächung der Weltwirtschaft könnte eine quantitative Lockerung zur Folge haben.

Das Interesse bei Neukunden hat in der Zwischenzeit stark zugenommen, während geopolitische und finanzielle Risiken durch das Haushaltsdefizit immer weiter steigen."

Weltweit stieg die Anzahl der BullionVault Nutzer im Vergleich zum Juni um 39 %, was die Erholung des 11-Jahrestiefs vom Mai weiter ausbaute. Der Anstieg im Juli ist vor allem der größten Anzahl neuer Anleger auf dem deutschen Markt zuzuschreiben.

Die Anzahl von Neukunden in der Eurozone stieg um 55 %, nachdem der Europreis zum Ende des Monats €1281 je Feinunze verzeichnete. Juli war seit Februar hinsichtlich Neukunden in der Eurozone der stärkste Monat seit Februar 2016, als der Goldpreis binnen 4 Wochen um 11 % stieg.

In Großbritannien stieg die Anzahl der Neukunden in der Zwischenzeit um 27 %, während der Goldpreis in Pfund ein neues Allzeithoch von £1133 je Feinunze verzeichnete. Das vorige Allzeithoch wurde im September 2011 erreicht, als die Bonitätsbewertung der USA herabgestuft wurde und sich zeitgleich die Schuldenkrise in der EU zuspitzte und in England zu einer Reihe von Krawallen kam. Der Goldpreis auf dem Spotmarkt verzeichnete im Juli mit £1178 ein 8-Jahreshoch.

Silberpreise stiegen im Juli in Dollar gerechnet um 8 % und verzeichneten ein 13-Monatshoch von $16,53 je Feinunze.

Auf BullionVault stieg die Anzahl der Silberkäufer im Vergleich zum Vormonat um 19 %, während die Anzahl der Verkäufer um 42 % anstieg.

Das verhalf dem Silver-Investor-Index im Juli zu einem Anstieg von 52.0 auf 51.4.

Insgesamt kauften BullionVault-Nutzer im Juli weitere 8,7 Tonnen im Juli, was die Gesamtbestände des günstigeren Edelmetalls 1,1 % auf ein Rekordhoch von 767,6 Tonnen steigen ließ.

Während der Gold-Investor-Index einen Anstieg verzeichnete, sanken die Gesamtbestände um 149 kg durch weitere Verkäufe um 0,4 %, erstmals seit Oktober 2017 unter die 38-Tonnenmarke, auf 37,9 Tonnen.

Ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu der Nettoentnahme im Vormonat von 775 kg. Seit Beginn des Jahres ist der Preis in Dollar gerechnet um 11 % gestiegen, insgesamt haben BullionVault-Nutzer 1,1 Tonnen verkauft – der größten Entnahme über 7 Monate seit der Gründung des FinTech Unternehmens 2005.

Adrian Ash ist Head of Research / Leiter der Forschungsabteilung bei BullionVault, der weltweit führenden Handelsplattform für physische Gold- und Silberbarren. Zuvor war er Redaktionsleiter bei Fleet Street Publications und City-Korrespondent für das Daily Reckoning. Er ist u.a. regelmäßiger Autor für Forbes und BBC. Außerdem ist seine Meinung als Goldmarkt-Experte bei renommierten Medien und Finanzdienstleistern wie der Financial Times, The Economist, Bloomberg und dem Stern gefragt.

Hinweis: Der Inhalt dieser Webseite ist dazu gedacht, den Leser zum Nachdenken über wirtschaftliche Themen und Ereignissen anzuregen. Aber nur Sie selbst können entscheiden, wie Sie Ihr Geld anlegen und tragen die alleinige Verantwortung hierfür. Informationen und Daten können zudem durch aktuelle Ereignisse bereits überholt sein und sollten durch eine zusätzliche Quelle bestätigt werden, bevor Sie investieren.

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