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Goldpreise bleiben unverändert bei „winzigem“ Handelsvolumen

Die Goldpreise blieben am Dienstagmittag mit 1317 USD je Feinunze unverändert gegenüber den Preisen von gestern und denen Ende letzter Woche.

Unterdessen trotzten europäische Aktien abermals den Kursrückgängen auf den asiatischen Aktienmärkten und notierten etwas höher. Die Preise der größeren Staatsanleihen zogen wieder leicht an. Und auch die Rohstoffe erholten sich etwas von dem tiefsten Stand in mehreren Monaten, auf den sie zuvor sanken.

Auch die Silberpreise stiegen gegen Mittag wieder leicht an und lagen mit 21,58 USD knapp über dem 3-Wochen-Tief vom Dienstagmorgen, jedoch noch mehr als 6,5% unter dem 6-Wochen-Hoch vom vergangenen Mittwoch.

Das britische Pfund verzeichnete währenddessen den höchsten Stand seit einer Woche, nachdem die Europäische Kommission zuvor ihre Wachstumsprognose für Großbritannien in 2014 und 2015 stark überarbeitet hatte. Dadurch wurde der Sterling-Preis für Gold zum ersten Mal seit 22. Oktober auf unter 820 GBP gedrückt.

„Gestern war einer der ruhigsten Tage, an die ich mich in letzter Zeit erinnern kann“, sagte David Govett von Marex Spectron in seiner Notiz von Dienstagmorgen. „Mit winzigen Mengen und sehr engen Handelsspannen“

Auch von Seiten INTL FCStones wird zugestimmt, dass „die Handelsvolumina sehr gering waren“. An der Comex betrug der Umsatz an Gold-Futures nur die Hälfte der sonst üblichen Menge. Dies war „einer der schwächsten Tagesumsätze“ im laufenden Jahr.  Am Montag betrug die Anzahl der Terminkontrakte für Gold 389.000.

Die Goldmenge, die benötigt wird, um die Anteile des SPDR Gold Trust, dem weltweit größten börsengehandelten Goldfonds, mit Edelmetall zu hinterlegen, blieb am Montag unverändert bei 866 Tonnen und somit auf dem niedrigsten Stand seit 57 Monaten.

Im Gegensatz dazu stieg die Stimmung unter Privatanlegern gegenüber Gold im letzten Monat auf den höchsten Stand seit April, wie Großbritanniens Daily Telegraph berichtet, der sich auf den Gold-Investor-Index von BullionVault beruft, der „weltweit größten Online-Börse zum Kauf von physischem Edelmetall“.

Das Edelmetall-Team der Commerzbank stellte fest, dass es „keine nennenswerten Wirtschaftsdaten gebe […] die Aufschluss über die Entwicklung des Goldpreises geben könnten“. Die Experten fügten hinzu, dass Silber auch weiterhin „mehr oder weniger“ den Kursbewegungen von Gold nachverfolgen würde.

BullionVault ist die führende physische Gold- und Silberbörse für Privatanleger mit mehr als 95.000 Benutzern in rund 175 Ländern. Gegründet wurde BullionVault 2005, um Anlegern den Zugang zu professionellen Barren zu den besten Preisen zu ermöglichen. Aktuell halten BullionVault-Benutzer Gold, Silber und Platin im Wert von 3,1 Mrd. Euro, mehr als die meisten Zentralbanken der Welt.

BullionVault ist Vollmitglied des professionellen Londoner Goldmarktes, der London Bullion Market Association (LBMA). 2009 erhielt BullionVault den renommierten Unternehmenspreis Queen´s Award für seine Innovation, Privatpersonen Zugang zum professionellen Goldmarkt zu ermöglichen. Im April 2014 folgte der Queen’s Award für internationalen Handel. Aufgrund seines Services wurde BullionVault 2014 von den Lesern der englischen Wirtschaftszeitschrift MoneyWeek zum besten Goldbroker gewählt.

Sehen Sie hier alle Artikel der BullionVault Redaktion.

Hinweis: Der Inhalt dieser Webseite ist dazu gedacht, den Leser zum Nachdenken über wirtschaftliche Themen und Ereignissen anzuregen. Aber nur Sie selbst können entscheiden, wie Sie Ihr Geld anlegen und tragen die alleinige Verantwortung hierfür. Informationen und Daten können zudem durch aktuelle Ereignisse bereits überholt sein und sollten durch eine zusätzliche Quelle bestätigt werden, bevor Sie investieren.

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