Goldmünzen Goldbarren

Weit verbreitete Goldmünzen werden meistens zu einem ähnlichen Preis gehandelt, der aber trotz dem zwischen 2% und 7% über dem Goldspotpreis liegt. Es kostet Sie 2% - 7%, Ihr Kapital in Goldmünzen anzulegen. Und es kostet Sie wieder 2% - 7%, wenn Sie sie wieder verkaufen.

Warum? Die zusätzliche Kosten bei Goldmünzenkauf entstehen aus 'einer Anzahl von Faktoren', so Michael Clark von Solidus Associates in Delaware, ein Edelmetallhändler mit 25 Jahren Erfahrung.

Die Faktoren, die Golmünzen für private Käufer und Investoren so teuer werden lassen, sind u.a. 'die Prägung, den Vertrieb und die Verwaltungskosten, die die Münzen oder die Raffinerien tragen, um die Münzen herzustellen', so Clark, 'plus einen Aufpreis für den Verkauf und eine Prämie für den Grosshändler. Die Einzelhändler wiederum werden auch einen Aufschlag hinzurechnen, um einen kleinen Profit aus dem Verkauf der Münzen auf den Anlegermarkt zu erwirtschaften.'

In anderen Worten werden die Kosten der Veredlung, der Prägung, des Transports, der Versicherung und des Verkaufs der Goldmünzen dem Endkäufer - Ihnen - hinzugerechnet. Aus dem gleichen Grund kostet Sie der Verkauf dieser Münzen potentiell den gleichen Aufpreis.

Goldbarren: keine Prämie, keinen Aufpreis#

Goldmakler in London, das Zentrum des Marktes für physisches Gold weltweit, zahlen keine Prämie (weder 7% noch 2%) für das physische Gold, das sie handeln.

Anstatt dessen können sie aber einen Aufschlag von nur $0,50 für die Zuweisung und den Transport der Goldbarren verlangen - nur 0,06% bei den aktuellen Goldpreisen.

Diese Händler auf dem Londoner Goldmarkt handeln Goldbarren, die etwa 400 Unzen pro Barren wiegen. Die Goldbarren in New York wiegen entweder 100 Unzen oder 1 Kilo; die Grösse der Goldbarren in der Schweiz sind unterschiedlich. Barren, die über 1 Kilo wiegen, werden auch Handelsbarren genannt.

Ganz gleich, wie gross die Goldbarren sind, müssen sie garantiert 99,5% oder mehr Feingoldinhalt aufweisen, um auf dem professionellen Goldmarkt gehandelt werden zu können. Die London Bullion Market Association (LBMA) legt für Handelsbarren auch Folgendes fest:

- Markierung: die Seriennummer der Barren; die Prägung des anerkannten Veredlers; der Feinheitsgrad (der Reinheitsprozentsatz 99,5% wird in der Fachindustrie als 995 pro Tausend angegeben); das Herstellungsjahr (vier Ziffern). Diese Merkmale müssen bei Good Delivery Barren auf der breitesten Barrenseite geprägt werden.

- Aussehen: Alle Barren dürfen weder Mulden, Ungleichmässigkeiten und Schichtungen noch übermässige Schrumpfungen aufweisen. Sie sollen leicht zu hantieren und leicht stapelbar sein.

Professionelle Goldmakler nehmen ganz einfach keine Goldbarren an, die diesen Standards nicht entsprechen. Das ist der Grund, warum kleine Goldbarren, die wie Goldmünzen im Einzelhandel von privaten Anlegern und Käufern gehandelt werden, nicht zu dem vollen Preis gekauft bzw. verkauft werden - und die Aufpreise sowohl bei dem Ankauf als auch bei dem Verkauf Ihre Gewinnspanne schmälern werden.

Allerdings gibt es einen Weg, über den private Investoren direkten Zugang zu dem professionellen Goldmarkt gewinnen können. Wenn Sie mehr über Goldkauf über BullionVault und seine geringe Kosten - aber mit der höchst möglichen Sicherheit - erfahren möchten, klicken Sie hier...

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